Longboard

Longboarden als Ausdauersport

Nicht immer gibt es das passende Gewässer in der Nähe, wenn Menschen gerne surfen. Auf den Sport muss dennoch nicht verzichtet werden, denn schließlich gibt es das Longboard. Hier wird eben nicht auf dem Wasser, sondern auf dem Asphalt gesurft. Dies entspannt, macht Laune und trainiert auch noch die Ausdauer. Das Longboard ist im Prinzip ein langes Skateboard. Die Länge liegt hier bei 80 bis 150 Zentimetern. Eine passende Länge hängt ab von Gewicht und Statur eines City-Surfers. Generell sollte das Longboard umso länger sein, je größer die Sportler sind. Schwere Menschen kommen meist mit dickeren und breiteren Brettern besser zurecht. Genau wie bei dem Skateboard begann auch bei dem Longboard alles aus Hawaii. Gestartet wurde damit, dass Rollen an die Achsen von Brettern geschraubt wurden. Auf dem rollenden Brett ging es dann zum Surftraining an Land. Es hatte sich rasch herumgesprochen, dass das Straßensurfen jede Menge Spaß bietet. Nicht selten heißt es, dass es sich um echtes Surf-Feeling handelt. Ein Longboard kann auch dafür genutzt werden, dass die längeren Strecken entspannt gefahren werden. Die Asphalt-Surfer trainieren jedoch auch die Fitness, machen etwas für das Wohlbefinden und auch für die Figur. Es ist somit kaum verwunderlich, dass die Longboards in den letzten Jahren immer beliebter wurden.

Longboard
Bildquelle: Longboard-Vergleich.com

Was ist für das Longboarden als Ausdauersport zu beachten?

Wichtig zunächst ist, dass nicht nur das teure, ultramoderne Board zählt, sondern auch die entsprechende Schutzausrüstung. Mit dazu gehören Kniegelenkschoner, Ellenbogenschoner, Handschoner und Sturzhelm. Auch das feste Schuhwerk kann nicht schaden, damit du auf dem Brett sicher und rutschfest stehst. Damit ausgestattet geht es los bei der Fußgängerpromenade, dem Radweg oder der verkehrsarmen Straße. Mit etwas Erfahrung sind auch bergige oder abschüssige Strecken möglich. Die City-Surfer bewegen sich dann gleitend vorwärts und ähnlich wie die Rollerfahrer pushen sich die Surfer. Durch das Schwungholen mit dem Fuß wird die Ausdauer trainiert und dies besonders bei den längeren Strecken. Außerdem spricht für das Longboard, dass es geschickt und sicher bewegt werden kann. Im Vergleich zum Skaten kann es meist einfacher und schneller erlernt werden. Nicht umsonst ist das Longboard eine Massensportart, welche sich zunehmend verbreitet. Früher handelte es sich nur um einen harten Kern, welcher das Longboarding ausübte. In der heutigen Zeit sind ältere Menschen, Jugendliche und Kinder damit unterwegs. Die Longboards lassen sich zum cruisen oder auch als Sportgerät nutzen. Viele Menschen machen sich bezüglich des Longboards jedoch vermehrt Gedanken zu der Kondition und dem Training. Das Longboard ist bestens geeignet, damit Muskeln aufgebaut und die Kondition gesteigert werden. Für das Longboard gibt es einen Trainingsfallschirm und hiermit kann dafür gesorgt werden, dass du nicht ganz so einfach vorankommst. Die Schirme sind nicht teuer und daher halten sich die Kosten in Grenzen. Auch eine Idee ist es, dass Nordic Walking Stöcke genutzt werden. Hierbei wird nicht normal gestanden, sondern die Füße werden nebeneinander gestellt. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, dass Gelenkgewichte genutzt werden. Gelenkgewichte können bei den Fußgelenken befestigt werden, was mit Sicherheit anstrengender ist und auch nicht so schädlich ist.

Wie funktioniert das Longboarden als Ausdauersport?

Besonders beliebt ist das Longboarden als Ausdauersport, wenn längere Strecken zurückgelegt werden. Die Straße wird dann zu Meer und das Fahrgefühl erinnert an das Surfbrett. Du fährst nicht zur zum Spaß, sondern es erfordert auch Ausdauer, Beinkraft und Balance. Die Räder sind im Vergleich zu dem Skateboard breiter und weicher. Du erreichst damit höhere Geschwindigkeiten und die Unebenheiten werden besser ausgeglichen. Du kommst durch das Abstoßen mit dem Fuß in Fahrt und durch die Verlagerung von deinem Gewicht nach hinten und vorne kannst du das Tempo aufrecht halten. Du fährst immer leicht im Slalom und es geht um Cruisen und Geschwindigkeit, nicht um Tricks und Sprünge. Wenn du gerade in der Stadt cruisen möchtest, dann gibt es die Cruiser Longboards, welche flexible Achsen bieten und eher kompakt sind. Du kannst zwischen Fußgängern durchskaten und die Kurven damit gut kriegen. Wenn du dich entspannt bewegst, ist das Verletzungsrisiko relativ gering. Ein Downhill Board ist mit eher steifen Achsen und durch die größere Länge weniger flexibel. Sehr geeignet sind diese Boards für die längeren Strecken und für Abfahrten. Etwas vorsichtig solltest du sein, denn beim bergab fahren können Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht werden. Die Schutzausrüstung ist daher sehr wichtig. Ist dir das Skateboard zu riskant und das Meer etwas zu weit weg, dann ist das Longboard eine richtig gute Alternative. Der ganze Körper wird damit trainiert und es gibt echtes Sommer-Feeling. Besonders Beine und Po werden damit trainiert und zudem werden Haltung und Balance geschult.

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