Kinesio Tape bei Läuferin

Kinesio-Tapes für Verspannungen, Verletzungen und allgemeine Muskelbeschwerden

Immer häufiger sieht man Läufer mit bunten Tapes an den Beinen und Waden. Kinesio Tapes sollen eine schmerzlindernde und Durchblutung anregende Eigenschaft aufweisen. Was hat es wirklich mit den bunten Klebestreifen auf sich und wer profitiert besonders davon?

Was genau ist ein Kinesio Tape?

Kinesiotapes oder auch K-Tapes sind elastische Pflaster in bunten Farben, die zur Therapie und Nachbehandlung von schmerzhaften Muskel- und Gelenkbeschwerden eingesetzt werden. Das besondere an diesen Tapes ist, dass sie die Bewegung nicht einschränken, aber unterstützend für Muskeln und Gelenke wirken. Außerdem regen sie die Durchblutung an und verbessern so den Muskelaufbau. Es gibt Kinesio Tapes in verschiedensten Farben und Größen.

Das Kinesio Tape wurde vor 30 Jahren von Kenzo Kase in Japan entwickelt, einem Chiropraktiker. Wie so oft begann der Trend richtig in den USA, wo Sportler immer öfter solche Tapes benutzten. Besonders bekannt wurden sie durch die Olympischen Spiele und Weltmeisterschaften, da auch Profisportler ihre Muskeln getapted haben. Mittlerweile ist das Tape gängige Praxis bei den meisten Physiotherapeuten in Deutschland. Spitzensportler schwören auf die heilende Wirkung des Pflasters.

Aufbau und Funktionsweise

Das Kinesiotape ist ein Klebeband auf Baumwollbasis mit einer Acrylbeschichtung und hat folgende Eigenschaften:

  • Hautfreundlich
  • Atmungsaktiv
  • Hochelastisch

Es kann sich wie eine zweite Haut dehnen und auch wieder zusammen ziehen. So schränkt es die Bewegung überhaupt nicht ein. Das Pflaster verwendet keine Arzneimittel wie es oft andere Pflaster tun. Der Durchblutung fördernde Effekt entsteht alleine durch die Bewegung der Haut unter dem Tape.

Die Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete sind umfangreich. Oft werden sie beim Laufen eingesetzt um Schmerzen und Verletzungen vorzubeugen. Aber auch speziell nach Verletzungen werden sie unterstützend eingesetzt. Beispielsweise nach eine Achillessehnenriss oder Sprunggelenksproblemen. Kinesio Tapes werden dabei als richtige Alleskönner gefeiert.

Beim Joggen

Beim Laufen klagen viele über Schmerzen in vielen Bereichen. Oft zerrt die Wade, oder der Oberschenkel und die Knie schmerzen. Vor allem hier helfen Kinesiotapes, weil sie den Muskeln und Gelenken zusätzlichen Halt geben. Wenn du zu denen gehörst, die schon nach kurzer Laufzeit Schmerzen in einem der angesprochenen Bereiche spürt, solltest du einmal ein Tape ausprobieren. Oft hilft das sofort. Verspannungen werden beseitigt und das funktioniert so: Durch das Verschieben der Haut unter dem Tape findet ein Reiz statt der zum darunter liegenden Muskel geleitet wird. Dadurch wird die Muskelspannung erhöht oder gesenkt. So lösen sich die Verspannungen.

Zu Hause im Alltag

Auch zu Hause im Alltag lässt sich das Tape super bei Verspannungen und nach Verletzungen einsetzen ohne Sport zu machen. So lösen sich Verspannungen und Verletzungen verheilen schneller und besser. Bei Verletzungen sollte die Anwendung aber mit einem Arzt durchgesprochen werde. Eine richtige Anwendung ist nämlich sehr wichtig und entscheidend für den Behandlungserfolg. Wenn das Tape falsch angebracht wird, bringt es entweder nichts oder nur sehr wenig. Eine negative Anwendung ist eher nicht möglich. Es existieren verschiedene Arten des Tapings wie das bei Sportlern oft eingesetzte Medi-Taping, Aku-Taping und Dolo-Taping.

Gegen welche Beschwerden kann ein Kineso Tape helfen?

  • Knieprobleme, durch Überbelastung oder altersbedingt
  • Achillessehnenbeschwerden / Achillessehnenverletzungen
  • Muskelkater und Muskelbeschwerden
  • Blutergüsse
  • Rückenschmerzen
  • Fußschmerzen
  • Sprunggelenksbeschwerden durch Überbeanspruchung oder Umknicken

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